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Als die Nacht gänzlich hereingebrochen war, wurde die wei⸗ tere Verfolgung der Franzoſen aufgegeben.
Manchem kam das ungelegen, war es doch eine gar ſeltene Jagd, die Jagd auf Feinde des Vaterlandes.
Noch ſah man nicht, was man geleiſtet hatte, die Nacht be⸗ deckte mit ihrem Mantel Todte und Sterbende, ſie hüllte auch Bazaine's Schmach in ihren dunklen Schleier ein. Er floh und verkroch ſich in Metz. Noch beſaß er hundert bis hundert nnd zwanzigtauſend Mann, das wäre unter der Führung eines tüchti⸗ gen Generals genug geweſen, um es mit einem noch ſo ſtarken Feinde aufzunehmen, aber Bazaine verſtand es nicht, ſeinen Sol⸗ daten Begeiſterung für das Vaterland einzuflößen.
Freilich, wenn ſie in Deutſchland geweſen wären, wenn er ihnen Plünderung erlaubt und reiche Beute verſprochen hätte, dafür wären ſie wohl noch einmal in das Feuer gegangen, hier aber war nichts zu holen als blutige Köpfe, und davon hatten ſie ſchon genug. So kehrten die geſchlagenen Großſprecher in die Feſtung zurück. Die Bürger, die ſich gefreut hatten, ſie los zu ſein, mußten ihren Aerger über das Wiederfehen verſchlucken. Kaum waren die Prahler aus der feindlichen Schußweite, als ſie ſchon wieder die Herren ſpielten und alles Gute für ſich ver⸗ langten.
Für Deutſchland war die Schlacht bei Gravelotte ein großer Sieg, denn nun war die Vereinigung der beiden franzöſiſchen Armeen verhindert, es kam jetz nur noch darauf an, Bazaine in Metz feſtzuhalten, bis er ſich ergab.
Dies war freilich kein angenehmes Geſchäft. Indeſſen hatte man einen mächtigen Bundesgenoſſen, den Hunger, der bald ge⸗ nug in Metz einziehen mußte, wenn man es nur eng genug um⸗ zingelte.
Es war ein großartiger Anblick, unſere Truppen auf dem Schlachtfelde biwakiren zu ſehen. Der nahe Wald lieferte das Holz zu unzähligen Wachtfeuern, um welche die Soldaten herum⸗ lagen. Fernhin ſah man noch gleich Schatten die franzöſiſchen Flüchtlinge dahin huſchen, doch dachte Niemand mehr daran, ſie
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