Teil eines Werkes 
2. Band (1870)
Entstehung
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Dazu bin ich ja hier, das bringt der Krieg ſo mit ſich,

lachte er und gab dem Pferde einen leichten Schlag, ſo daß es

im Trabe davon ging.

Jetzt trat er hinter einen Baumſtamm und lugte ſcharf aus. Es war ſchon ziemlich hell, obgleich man nichts von der Sonne ſah, die hinter dicken Wolken ſtand. Um das alte Gemäner

herum ſchlichen drei Geſtalten, die eine große im weißen Rock ent⸗

fernte ſich nach der entgegengeſetzten Seite, die beiden anderen ſchlichen ſich an dem Hauſe entlang; er ließ ſie herankommen, dann feuerte er mit ſeinem Reiterpiſtol. Der Mann ſchrie auf, er mußte ſtark verwundet ſein.

Franz, Franz, rief die Frau und warf ſich über ihn. Gleich aber ſprang ſie empor, die Fauſt hob ſie drohend gegen den Ulanen auf.

Warte Satansbrut, das rächt die Mutter Margot, das rächt ſie fürchterlich! Dacht ich doch, der Franz ſollte noch ein⸗ mal meine Liſette kriegen; da ſchickſt du ihm den Tod! Aber hüte

dich, hüte dich, die alte Margot ſpeit auf dich!

Die Worte waren im Tone ſchäumender Wuth geſprochen. Friſchmuth zog ſich langſam und den Blick ſcharf auf das Weib geheftet zu ſeinem Pferde zurück. Da ſah er noch vier bis fünf Kerle aus den Hütten treten, Alle waren bewaffnet.

Jetzt gilt es! dachte er, wandte ſich um und lief ſeiner Schecke nach.

Vorwärts, nur ſchnell weiter, rief er Gabrielen zu, retten Sie ſich und die Kinder, denken Sie nur an eiligſte Flucht; der Weg ührt links um die Weiden herum!

Gabriele zauderte. Sollte ſie den treuen Helfer in der Noth verlaſſen? Und doch, was konnte ſie zu ſeiner Hilfe thun?

Herz. Wo iſt Arthur? rief er ihr nach. Gabriele blickte ſich um, der Knabe war bei Wilhelm Friſch muth geweſen. Arthur, Arthur! rief er voller Schrecken und wagte es

Da plötzlich fiel es dem jungen Manne ſchwer auf das

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