Teil eines Werkes 
1. Band (1870)
Entstehung
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Ganz nahe, nur müſſen wir einen Umweg machen, da⸗ nitt es Riemand merkt, wo wir waren.

Der Doktor drückte ſich den Hut auf den Kopf, nahm die Richtung gegen den brauſenden Wind und ging, ſo ſchnell vr es vermochte, vorwärts, Iſidor folgte ihm fluchend nach.

Als ſie zu dem Wagen kamen fanden ſie den Kutſcher, der nur mit Mühe die muthigen Pferde zu halten vermochte, abgeſtiegen. Der ſcharfe Wind drohte in jedem Augenblick das leichte Fuhrwerk umzuwerfen, die Roſſe ſchnauften und ſtampften, die Ziegelſteine

und Glasſplitter, die rings um ſie her ſtaubten, hatten ſie wild gemacht.

4 Schweigend ſtieg der Doktor mit Iſidor ein, der Kutſcher ſchwang ſich auf den Bock und nahm die Zügel feſt in die Hand, im Galopp ſauſten die Pferde davon.

Da ſlog plötzlich etwas Schwarzes über ihre Köpfe hin und umhüllte ſie. Wild bäumten ſie ſich empor und ſchleuderten das Fuhrwerk gegen einen Prellpfahl, daß es krachte. Der Kutſcher

ſtog von dem Bock herunter und lag ſteif und leblos auf dem Pflaſter. Im nächſten Augenblick ſprangen der Doktor und Iidor heraus. Neben dem ſtarren Körper des Verunglücten 5 ſand ein Mann, deſſen Geſicht ein breitkrämpiger Hut tief be⸗ ſchattete. 4 Hollah, Jean, was iſt mit Dir? rief der Loktor dann

beugte er ſich zu ihm herab und goß ihm ein ſtark riechendes Waſſer in das Geſicht. Der Kutſcher ſtöhnte tief auf und machte eine Bewegung. 6 Er lebt, ſagte der fremde Mann, er wird ſich erholen.

* S Sie das ſo genau, ſtah der Doktor, ſind Sie ein Arzt 6 Nein, verſetzte Jener, aber 6 W einen d ich denke, ich habe ihn gefunden. Richt in mir, will ich hoffen. Grade i in Ihnen, Ihr Kutſcher wird ſich ſchon erholen, aui rden önnen Sie den Diener bei ihm laſſen. Sie ſelber werden mir folgen.

0* Das klingt wie ein Befehl!