Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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den Schulmeiſter, der ſo wackere Kinder hat! Und was iſt ein eigener Herd ſo kalt, wenn kein liebes Weib über Scheit und Schüſſel waltet! Wir könnten Enkel haben, Naz! Nun, was ſiehſt du mich ſo bedenklich an? Rechne nur ſelbſt! Wie alt warſt du denn als Frater im Franziskanerkloſter zu Miltenberg, wo dich der gute Quardian Quodvultdeus Becker zuweilen nach Dorfpro⸗

zelten gehen ließ zum Pfarrer Backhaus? Hm! Wie war

dir's denn damals ums Herz?

Schweig', Anton! bat Garzweiler beunruhigt und em⸗ pfindlich. Doch Jener fuhr gutmüthig ſcheltend fort:

So biſt du nun, Naz! Verdrießlich, wie du damals launig und offen warſt. Meinſt du, ich hätte deinen

* X. Wits vergeſſen über den Quardian Becker und den Pfar⸗ N.

rer Backhaus, deſſen hübſche Schweſter

Nun aber laß gut ſein! drohte der Pater. Das wa⸗ ren Jugendſchwärmereien, eine Thorheit des Herzens. Ich war 21 alt, wohin verirrt ſich nicht in dieſem Alter das Herz ungeprüfter Jugend!

Das Herz? Ja, und die Pulsadern ſchlagen ſie

nicht mit dem Herzen? So kann's freilich kommen, daß

ein junger Frater aus dem Kloſter entfernt wird, und eine Pfarrersſchweſter das Pfarrhaus verlaſſen muß. Garzweiler ſtand unwillig auf; doch Chambion, vom Weine weinerlich und empfindlich geſtimmt, ließ ſich in ſeiner Schwatzhaftigkeit nicht irre machen Sieh', ſo unehrlich biſt du nun gegen deinen alten Jugendfreund! ſagte er. Als du noch ſchwärmteſt, war dein verirrtes Herz offen; jetzt hat es verſchloſſene Kammern, linke Kammern, unrechte Kammern Gut! Meinſt du, es