Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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Unter ſolchen Geſprächen war ein Gewitter heraufge⸗ zogen, und ließ ſich von weitem murrend vernehmen. Als ſie am Krahn von Oeſtrich ausſtiegen, erhob ſich vom Drucke des Gewölkes eine Windsbraut, und trieb längs des Fahrweges den Staub in Wirbeln auf. Es donnerte näher von der Waldhöhe; einzelne große Tropfen fielen nieder; der Sturm wühlte in den hohen Bäumen, und bog die Wipfel auseinander. Wetterflüchtig und als Gaſt doppelt willkommen, betrat Garzweiler das Haus des Krahnmeiſters Cratz.

Zweites Kapitel.

Der Eindruck, den der herzliche Empfang der Familie, beſonders der Anblick des hübſchen Knaben und der Mut⸗ ter auf Garzweiler machte, war ergreifender, als es der Pater mochte wahrnehmen laſſen. Unter dem Vorwande des Umkleidens ſuchte er ſich auf das Zimmer zu retten, wo er früher ſchon übernachtet hatte, eine Treppe hoch nach der Gartenſeite. Frau Gertrud folgte ihm jedoch auf dem Fuße, dem lieben Oheim die neue Einrichtung zu zeigen, die ſie zu ſeiner Bequemlichkeit getroffen hatte. Denn auch die vordere Manſarde war ihm eingeräumt worden. Hier ſollte er den Blick auf den Rhein und die ſchöne Abendbeleuchtung haben, durch einen ſchmalen Gang vom Hinterſtübchen getrennt, wo er nach dem Gar⸗