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kleinen Gefälligkeiten erwieſen. Bei deinem Onkel Lennig erkannte ich an dir die Luſt zu erwerben, und die Tüch⸗ tigkeit, die ein Glück verdient. Wir Pfaffen ſind auch nicht immer Heilige geweſen und haben Manches abzubü⸗ ßen; die beſte Buße für eigenen Irrthum iſt aber, daß man der Rechtſchaffenheit forthelfe in dieſer ſchlechten Zeit. D'rum machte mir's Freude, eines ſo braven Burſchen Glück zu ſchaffen.
Und doch, Herr Pater—! wendete Jean Baptiſt mit befangenem Lächeln ein.
Nun, ſprich!
Haben Sie mir vielleicht eben ſo viel genommen, als gegeben.
Ei! Und wie denn das? fragte Garzweiler verwundert.
Meine Genügſamkeit iſt zum Henker, Herr Pater! rief der junge Schiffer mit ſeltſam lächelndem Verdruß. Sie haben mich in die vornehmen Häuſer blicken laſſen, und— nun iſt es aus mit meiner Zufriedenheit! Ich wünſche mir nun auch ſolch' ein Leben, ſo zu wohnen, ſo zu ſchlafen, dieſe Kutſchen und Pferde, Küche, Keller und Kanape.— Ich ſchlage mir's mit Geſpalt aus dem Sinn doch immer kömmt mir's wieder, und läßt mir bei Tag und Nacht keine Ruh'!
Und die geſchniegelten, wohlriechenden Fräulein, nicht wahr? bemerkte Garzweiler,— die dir ſo freundlich
zulächeln, ſo gern in deiner Gondel fahren, ſich ſo gern
von dir über's Waſſer heben laſſen? Nicht wahr? Haben Sie's auch bemerkt, Herr Pater? antwortete
Jean Baptiſt mit ſchnell vergnügtem Lächeln. Ja, ich
darf's wol ſagen,— ich habe alte und junge Baroneſſen


