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19 geiſtreiche Nation hat ſich für die gute Geſellſchaft erſchöpft und iſt— was man heruntergekommen nennt, ſoll ich ſagen— wie ein Galapferd zuletzt an einen Bauern⸗ karren kömmt. So bringen ſie jetzt die Revolution auf für Leute ohne Stand,— eine pariſer Mode für das Geſindel.
Was braucht das Volk unſer Paris! rief zürnend die alte Dame.
Sehr wahr, Eure Gnaden! verſetzte der Pater. Es iſt nur ein Unglück, daß Paris auch für ſo geſchmackloſe Erzeugniſſe den Reiz der Nachahmung behält.
Aber wie ahmt der Pöbel nach, mein frommer Pater! ſiel die Baronin-Mutter ein. Ohne allen Takt. Haben ſie nicht auch in Warſchau Revolution gemacht, letzten Mai? In dieſem Polen?
Ja, gewiſſermaßen ohne Takt, lächelte Garzweiler; denn es war Revolution zu Gunſten der erblichen Mo⸗ narchie.
Eine verlegene Stille entſtand, die von der Blondine am Fenſter mit dem Ausruf unterbrochen wurde: Unſere Mainzer haben ohnehin einen Hang zu dergleichen Unord⸗ nungen! Es iſt keine Treue, kein Verlaß, kein Mannes— wort mehr in Mainz.
Worauf Garzweiler lächelnd und mit ruhigem Blick auf ſeine ſpielenden Finger verſetzte:
Ein Vorwurf, gnädige Baroneſſe, von dem ich auch einige öſtreichiſche Herren nicht ausnehme.
Frau von Coudenhove lächelte ſchadenfroh nach der Baroneſſe und beifällig dem geiſtlichen Rathe zu.
Meine Tochter hat Recht, verſetzte die Baronin. Wir
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