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Ich finde, er ſieht recht einnehmend aus ſo! verſetzte Frau von Coudenhove, indem ſie den jungen Mann mit lächelndem Wohlgefallen betrachtete. Dieſe kleine Verwil derung kleidet ihn allerliebſt. Ein wenig Unordnung im Leben macht ſich zuweilen ganz reizend. Aber Sie haben Recht, Frau von Wallbrun, der Kurfürſt muß hier ſtra⸗ fen. Man darf heut zu Tage mit dergleichen nicht ſcher zen. Alles kann wichtig werden,— das Geringfügigſte. Und das nenne ich eben ein rechtes Unglück! Sehen Sie, ſeit den zwei Jahren, als die Franzoſen das Unheil der Revolution angerichtet haben, iſt das Leben ſo erſtaun— lich ſchwer geworden. Wir werden dieſe Revolution aus
tilgen, mit Stumpf und Stiel,— es iſt zum Lachen, daß wir auch im guten Deutſchland, im heiligen römiſchen Reiche unſere Beſitzthümer einbüßen ſollten;— aber, ich
fürchte, wir werden dabei die alte Anmuth verlieren, die paradieſiſche Unſchuld, möchte ich ſagen, ſie zu genießen. Man wird hinter dem bewältigten Aufruhr her noch lange mißtrauiſch bleiben, auch das Kleinſte wichtig aufnehmen und am Ende Spaß und Ernſt nicht mehr zu behandeln wiſſen.
Und daß dies Unglück gerade von einer ſo leichtge⸗ ſinnten, ſpaßhaften Nation angerichtet wird, wie die Fran— zoſen ſind! lächelte der Geiſtliche ſpöttiſch.
Ja, und die ſonſt ſo geſchmackvoll waren, von denen wir Alles ſo unbedenklich annehmen konnten, verſetzte die Generalin.
Das heißt, wir Leute von Stand, wendete Pater Ignaz ein. Denn unbedenklich angenommen wird auch die Revolution, aber— vom Pöbel. Mir ſcheint es, jene
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