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ſeine zerrauften Locken glatt, und bog die zerriſſene Hemd⸗ krauſe unter die geſtickte ſeidene Weſte. Die Reitpeitſche war ihm von den Geſellen entwunden, und der eine Sporn im Gedränge abgetreten worden.
Kommen Sie, ſagte der Geiſtliche, ich geleite Sie zu Ihrer gnädigen Mutter! Man lauert Ihnen auf: gehen Sie unter meinem Schutze!
Ehe er aber ging, ſah er ſich nach Meiſter Riedel um, und ſprach in wohlmeinendem Ton:
Die Regierung wird den kleinen Spektakel da nicht gleichgiltig aufnehmen. Man ſieht jetzt in Allem eine An⸗ ſteckung aus dem revolutionären Paris und die Franzoſen, die Emigrirten hetzen. Ihr Meiſter müßt eure armen Geſellen diesmal nicht ſtecken laſſen. Iſt es denn wahr, daß die Bürgerſchaft ihre alten Beſchwerden über aller— hand Mißbräuche wiederholen und auf Abſtellung dringen will? Man ſagte mir's. Es wäre jetzt der ſchickliche Augenblick,— glaubt man. So ſcheint es allerdings!
Er ging, ohne Antwort zu erwarten. Riedel hatte den Wink raſch aufgefaßt, ſah ſich mit bedeutſamen Mienen nach den andern Meiſtern um, und zog ſie mit ſich fort.
Wer war denn der ſtattliche Herr, der den jungen Baron mit fortnahm? fragte ein Fremder mit höflichem Gruße ſeinen Nachbar.
Das iſt Pater Ignaz Garzweiler, war die Antwort.
Pater? Ein Mönch alſo und geht in ſchwarzem Kleide und ſeidenen Strümpſen?
Er hat Dispens vom Kurfürſten und eine reiche Pfründe aus dem Collegiatſtifte zu Morſtadt, erklärte ein Bürger. Das iſt ein merkwürdiger Mann, mein Herr


