Teil eines Werkes 
1. Theil (1847)
Entstehung
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kurfürſtliche Schlößchen höher. Sie wußten ſchon Alles auf der Polizei, und lachten dazu. Der Polizei⸗Commiſſar Klingenbiel flüſterte mir ins Ohr Laßt ſie doch gewäh⸗ ren! Sie mögen den lateiniſchen Schützen die blauen Mäntel ausklopfen und die dreieckigen Hüte platt ſchlagen, die doch immer auf Krakeel ſtehen.

Gut geſagt, ganz recht! rief Einer in der Livree des Domherrn, Grafen von Walderdorf. Nur immer d'rauf los! Da ſtecken ſie nun, wie er ſich als guter Main⸗ zer ausdrückte in derBredulje!

Wißt ihr denn aber, wo eigentlich der Haſe im Pfeffer liegt? fragte Riedel leiſe. Die Polizei hat längſt ihren Aerger daran, daß die Studenten unter einem beſondern Univerſitätsgerichte ſtehen, und daß ſie keine Hand über die Burſche hat. Nun wollen ſie's einmal drauf ankom⸗ men laſſen. Man muß nur eine Autorität in ein falſches Licht ſtellen, eine Herrſchaft, ſo zu ſagen, in ihrem zerriß⸗ nen Unterfutter zeigen, wenn man an ſie will, wenn man ſie herunterſetzen will. Verſteht ihr mich?

Bei dieſen mit einem ſtolzen Nachdruck und ſchalkhaf⸗ tem Lächeln geſprochenen Worten machte ſich ein ſtattlicher Geiſtlicher Bahn durch die Volkshaufen, und ſah mit Ver wunderung dem Sprecher Riedel unter die breite Ecke des Hutes. Er ſchien verwundert, das große Geheimniß geiſt⸗ licher Politik aus dem Munde eines Handwerkers zu ver⸗ nehmen. Doch lächelte er blos, indem er nach der Ur⸗ ſache des Auflaufs fragte.

Man erzählte durcheinander. Jeder beeiferte ſich, den hohen ſchönen Mann von durchdringendem Auge und fein geſchwungener Naſe zu berichten. Der ſtolze