Teil eines Werkes 
1. Theil (1847)
Entstehung
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In tiefen Kniren verlor ſich bei dieſer Erſcheinung plötzlich alle Wuth des Weibes. Ha, Ihro Gnaden, Herr Baron! rief ſie aus. Helfen Sie, retten Sie, be⸗ fehlen Sie! Die Herren Studenten werden eben todt ge⸗ ſchlagen, gottsjämmerlich todt von den wilden Philiſtern. Hören Sie nur den Nothſchrei! Dieſe Stimme gehört leibeigen dem Herrn Profeſſor Vogt. Sie ſchlagen ihn, ſie maſacriren ihn, den Herrn Profeſſor. Ach, Ihro Gnaden!

Der junge Baron eilte nach dem Hauſe. Von dort hörte man eben Thüren einbrechen, Bänke krachen; ſchreiende, fluchende, lachende Stimmen wurden abwechſelnd laut; bis nach und nach der Lärm der Kämpfenden ſich aus den vordern Sälen nach den Gängen und in den Hof verlor.

Die Umſtehenden auf dem Platze, von dem Vorgang ungewöhnlich aufgeregt, ſprachen ſich lebhaft, wiewol in verſchiedenem Sinne aus. So was iſt in Mainz un⸗ erhört! hieß es. Was wird nur der Kurfürſt dazu ſa⸗ gen, wenn er von Aſchaffenburg herüber kömmt. Nächſten Freitag iſt ja General⸗Kapitelstag, den Tag vor Mariä Geburt.

Der alte Herr? antwortete Einer. Was kann er ſa⸗ gen? Die Zeiten ändern ſich. Früher fuhr er auch als frommes Herrchen mit dem Roſenkranz in alle Abend⸗ kirchen. Und jetzt? Fragt einmal die Frau von Couden⸗ hove, was er jetzt für Roſenkränze betet!

Ihr wißt doch, fiel ein Anderer ein, wie's jetzt in Paris zugeht; wie die Jakobiner dem König die neue Menuett aufſpielen; wie der König vor zehn Wochen zuviel Pas gemacht, und man ihn ſchnell wieder zurückgebracht hat?