Doch Liebe tritt mit allen ihren Wonnen Sn ſeine Vahn, die wilden Stürme ſchweigen; er ſtolze Sinn muß ſich der Anmuth beugen⸗ In Sehnſucht iſt die kuͤhne Kraft zerronnen. Zur hellen Flamme wird der ſtille Funken; Nur Eins kann ihn verderben und begluͤcken, Und Eins nur lichtet ſeiner Seele Nacht. Sein Streben iſt in ihren Blick verſunken, Und in des Herzens ſeligſtem Entzuͤcken Entfaltet ſich der Liebe heil'ge Pracht.
3. Doch ſchwer zum Kampfe rüſtet ſich die Zeit⸗ Und feindlich kommt die Stunde angezogen.
trogen,
und daß der Wille nicht der That gebeut. Und wie des Meeres Vrandung tobt der Streit,— hmſonſt bekaͤmpft er die emporten Wogen.— Da kommt ihm Liebe hülfreich zugeflogen, Reicht ihm die Götterhand:— er iſt befreit! Von ihr, in heil'ger Weihe eingeſegnet, Steht er, der Einziggluͤckliche der Welt, Und ien muß die Nacht im Innerntagen— Von Allem, was ihm freundlich hier beh Von Allem, was der Gott ibm eß Hat Liebe ihm die ſchoͤnſte Frucht
getragen.
4. Geläutert iſt der Seele kuͤhnes Streben, Es kann die Zeit die innern Kaͤmpſe ſchlichten; Das Herz kann ſeine Sehnſucht nicht ver⸗
nichten, Die Liebe bannt ihn hoffend noch ans Leben,
Da fuͤhlt der Mann, daß ihn ein Wahn be⸗


