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Und gern vertraut er ihr mit leiſem Beben; Denn ſeines Grabes Dunkel wird ſie lichten, Und, offenbart in gottlichen Geſichten,
Muß ihndes nahen MorgensLicht umſchweben.
Dann ſteht ſie freundlich ihm zu ſeiner Rechten Und ſegnet ſeine That mit heil'gen Worten, Daßnichts den ſchönen Blickder Hoffnung trube⸗ Da ſchwingt derGeiſt ſich auf aus Erdennächten,
Der Seraph öffnet ihm die Himmelspforten⸗ Und ruft ihm jauchzend zu: Gott iſt die
Liebe.
Das war ich.
Jängſ träumte mir, ich ſah' auf lichten Hohen Ein Maͤdchen ſich im jungen Tag ergehen, „ So hold, ſo ſuͤß, daß es Dir voͤlkig glich, Und vor lag ein Jungling auf den Knieen, Er ſchien ſie ſanft an ſeine Bruſt zu zſehen, Und das warich!
Doch bald verändert hatte ſich die Scene. In tiefen Fluthen ſah ich jetzt die Schöne,
Wie ihr die letzte ſchwache Kraft entwich. Da kam ein Juͤngling huͤlfreich ihr geflogen, Er ſprang ihr nach, undtrug ſie aus den Wogen, Und das warich!
So mahlte ſich der Traum in bunten Zuͤgen, Und uͤberall fah' ich die Liebe ſiegen, nd Alles, Alles dreh te ſich um Dich! u floaſt voran in ungebundner Freie, er Juͤngling z0g Dir nach mit ſtiller'Treue, Und das warich!


