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reudigen Muthes voll folgte Körner ſolchem Rufe.„Deutſchland ſtehet auf,— ſo ſchrieb er ſeinem Vater— der preußiſche Adler erweckt in allen treuen Herzen durch ſeine khnen Fluͤgel⸗ ſchläge die große Hoffnung einer deutſchen Frei⸗ heit. Meine Kunſt ſeufzt nach ihrem Vaterland, laß mich ihr würdiger Jünger ſeyn. Jetzt, da ich weiß, welche Seligkeit in dieſem Leben reifen kann; jetzt, da alle Sterne meines Gluͤcks in ſchoͤner Milde auf mich nieberleuchten: jetzt iſt es, bei Gott, ein wuͤrdiges Gefuͤhl, das mich treibt, jetzt iſt es die maͤchtige Ureherzengeng daß kein Opfor zu groß ſey für da hoͤchſte menſchliche Gut, für feines Volkes Freiheit. Eine große Zeit will große Herzen, und fühl' ich die Kraft in mir, eine Klippe ſeyn zu kön⸗ nen in dieſer Voͤlkerbranbung; ich muß hinaus und dem Wogenſturm die muthige Bruſt entge⸗ gendrücken. Soll ich in feiger Vegeiſterung mei⸗ üen ſiegenden Brüdern meinen Jubel nachleiern? Ich weiß, Du wirſt manche Unruhe erleiden müſ⸗ ſen, die Mutter wird weinen, Gott troͤſte ſiet cs Euch nicht erſparen. Daß ich mein eben wage, das gilt nicht viel; daß aber dieſes Leben mit allen Bluͤthenkraͤnzen der Liebe⸗ der Freundſchaft und der Freude geſchmückt jſt, und daß ich es doch wage daß ich die fuße Empfindung hinwerfe, die mir in der Ueber⸗ zeugung lebte,„Euch keine Unruhe, keine Angſt u bereiten““,— das iſt ein Opfer, dem nur ein ſeicir Preis entgegengeſteilt we'den darf.“— Am 19. Maͤrz 1813 trat er in Vreslau unter die Preiſchent des Majors von Lu ow,
welche ſich damals bildete, und wurde mit ſei⸗ nen Waffenbruͤdern nach einigen Tagen in der Kirche zu Rochau bem heiligen Kampfe geweiht.
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