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lichen Verirrung hin, und— nach kurzem Auf⸗* enthalt verließ er Leipzig und ging nach B.er in. Aber auch hier blieb er nicht lange, weil eins heftige Krankheit und nachfolgends Krank⸗ lichkeit ihn zum Gebrauche des Carlsbabes rieth. Dorthin begleiteten iön ſeins Aeltern. Wiederhergeſßtellt, begab er ſich im Auguſt 18i7 nach Wien; und von nun an begänn eine neue und ſtrahlende Epoche ſeines poetiſchen Lebens. Die glanzende Käjſerſtadt mit ihren i⸗ b teraͤriſchen Huͤlfsmitteln,äſthetiſchen Inſtituten und geſellſchaftlichen Cirkeln wirkte ſegrend auf den jungen Dichter. Der preußiſche Miniſter und Geſandte Wilhelm b. Hu mbold und der verdienſtliche Gelehrte Friedrich Schle⸗ gel, Goönnor und Freunde Leines Vaters, nah⸗ men den vielverſprechenden Jungling freundlich in ihre Haͤuſer auf; und die bekannte Dichterin Caroling P ichler geſtattete ihm gern den utritt in ihre äußerſ bildenden Geſollſchaften. Eu reizendes Mädchen feſſelte und begeiſterte zugleich ſein aanzes Weſen durch ihre Liebe, und die ſchönſten Traͤume von der Zukunft geſtalte⸗ ten ſich in ſeiner glucklichen Seole. Mit gewal⸗ tiger Kraſt⸗und kaum glaublicher Productivi⸗ tät bewogte er ſich in der Sphäre der Poeſie⸗ Mehrere dramatiſche Stücke, die Braut und der grüne Domino, der Nachtwachter, JToni, die Suhne erſchienen raſch auf einan⸗* der, und wurden auf dem Wiener Fheater mit 8 rauſchendem Veifall aufgeführt. Ihnen folgte ſeine muſterhafte Darſtellua des u gariſchen Leonidas, Zriny, ſoin erſchütterndes Drama Hedwig, ſein großes Trauerſpiel R oſamun⸗ de— Briny's wurdiges Seitenſtuͤck. Sein
Ruhm war gegruͤndet; durch ihn hauptfaͤch⸗


