Das Spiel des Lebens.
Wollt ihr in meinen Kaſten ſehn? Des Lebens Spiel, die Welt im Kleinen, Gleich ſoll ſie eurem Aug' erſcheinen; Nur muͤßt ihr nicht zu nahe ſtehn: Ihr muͤßt ſie bei der Liebe Kerzen Und nur bei Amors Fackel ſehn.
Schaut her! Nie wird die Buͤhne leer: Dort bringen ſie das Kind getragen, Der Knabe huͤpft, der Juͤngling ſtuͤrmt einher, Es kaͤmpft der Mann, und Alles will er wagen.
Ein Jeglicher verſucht ſein Gluͤck, Doch ſchmal nur iſt die Bahn zum Rennen; Der Wagen rollt, die Achſen brennen, Der Held dringt kuͤhn voran, der Schwaͤchling bleibt zuruͤck, Der Stolze faͤllt mit laͤcherlichem Falle, Der Kluge uͤbekholt ſie Adle.
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Mit holdem Blick, mit ſchoͤnen Haͤnden
Die Frauen ſeht ihr an den Schranken ſtehn, Den Dank dem Sieger auszuſpenden.
Einem jungen Freunde, als er ſich der Weltweisheit widmete.„
Schwere Pruͤfungen mußte der griechiſche Juͤngling beſtehen, Eh' das eleuſiſche Haus nun den Bewahrten empfing.


