Teil eines Werkes 
1. Band (1838)
Entstehung
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Bis, befruchtet von Jehovahs Hauche,

Graͤber treiſen— auf ſein mächtig Draͤun In zerſchmelzender Planeten Rauche

Ihren Raub die Gruͤfte wiederkaͤun—

Nicht in Welten, wie die Weiſen traͤumen, Auch nicht in des Poͤbels Paradies,

Nicht in Himmeln, wie die Dichter reimen,— Aber wir ereilen dich gewiß.

Daß es wahr ſey, was den Pilger freute? Daß noch jenſeits ein Gedanke ſey?

Daß die Tugend uͤbers Grab geleite? Daß es mehr denn eitle Fantaſei?——

Schon enthuͤllt ſind dir die Raͤthſel alle! Wahrheit ſchluͤrft dein hochentzuͤckter Geiſt,

Wahrheit, die in tauſendfachem Strahle Von des großen Vaters Kelche fleußt—

Zieht denn hin, ihr ſchwarzen, ſtummen Träͤger! Tiſcht auch den dem großen Wuͤrger auf! Hdret auf, geheulergoſſ'ne Kläger! Thürmet auf ihm Staub auf Staub zu Hauf! Wo der Menſch, der Gottes Rathſchluß pruͤfte? Wo das Aug', den Abgrund durchzuſchaun? Heilig, heilig, heilig biſt du, Gott der Gruͤfte! Wir verehren dich mit Graun! Erde mag zuruͤck in Erde ſtaͤuben, Fliegt der Geift doch aus dem morſchen Haus! Seine Aſche mag der Sturmwind treiben, Seine Liebe dauert ewig aus.