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Wehe!— die Geopferte der Hoͤlle
Schmuͤckt noch jetzt das weißliche Gewandz
Aber ach!— der Roſenſchleifen Stelle
Nahm ein ſchwarzes Todtenband.
Weinet um mich, die ihr nie gefallen, Denen noch der Unſchuld Liljen bluͤhn, Denen zu dem weichen Buſenwallen Heldenſtaͤrke die Natur verliehn! Wehe!— menſchlich hat dies Herz empfunden! Und Empfindung ſoll mein Richtſchwert ſeyn? Weh! vom Arm des falſchen Manns umwunden, Schlief Luiſens Tugend ein.
Ach, vielleicht umflattert eine Andre,
Mein vergeſſen, dieſes Schlangenherz, Ueberfließt, wenn ich zum Grabe wandre,
An dem Putztiſch in verliebten Scherz? Spielt vielleicht mit ſeines Maͤdchens Locke,
Schlingt den Kuß, den ſie entgegenbringt, Wenn, verſpritzt auf dieſem Todesblocke,
Hoch mein Blut vom Rumpfe ſpringt⸗
Joſeph! Joſeph! auf entfernte Meilen Folge dir Luiſens Todtenchor,
Und des Glockenthurmes dumpfes Heulen Schlage ſchrecklich mahnend an dein Ohr—
Wenn von eines Maͤdchens weichem Munde Dir der Liebe ſanft Geliſpel quillt,
Bohr' es plotzlich eine Hoͤllenwunde
In der Wolluſt Roſenbild!


