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ſagen ihm höhnend den nahen Untergang. So kommt er bis nach dem Städtchen Mopſucrene an den Grenzen von Cilicien an dem Fuße des Taurus. Hier überwältigt ihn das Fieber, und er muß verweilen. Bald liegt er bewußtlos, von wilden Phan⸗ taſien beherrſcht, ſein ſchwacher Körper von Fieberfroſt durchſchüt⸗ telt. Er unterliegt, und zwei Tage ſpäter hatte Julians Gegner den letzten Seufzer ausgehaucht.
Der Krieg war zu Ende. Allerorten huldigte man Julian als Auguſtus, als dem einzigen Imperator des ganzen römiſchen Reiches. Er verlegte ſeine Heere in die Winterquartiere, um im nächſten Frühjahre ſie gegen die Perſer zu führen, und entließ die Hülfstruppen, die ſich ihm zugeſellt hatten. Er bereiſte jetzt die Provinzen des Reiches, um überall den Rechtszuſtand, wie er ihn auffaßte, herzuſtellen. Niemand wagte, ſich ihm zu wider⸗ ſetzen, und Unzählige ſegneten ſeine feſte und doch ſo milde Hand. Auch Patrika durfte die Waffen niederlegen.
So fanden ſich denn die beiden Gatten für immer wieder vereint, und unter dem Sonnenſcheine dieſes Glückes erlangte Mir⸗ jam bald ihre Jugendkraft und Friſche wieder, und die Leiden der Vergangenheit ſchwebten ihr nur noch wie ein böſer Traum vor, aus dem ihr ein ſeliges Erwachen geworden. Als die Beiden noch in Byzanz weilten, erhielten ſie ein Schreiben Iddo's, das Patrika den Tod ihres Vaters mittheilte. Er hatte ſich von dem ſchweren Schlage, der ihn getroffen, nicht wieder erholt; das Licht ſeines Lebens erloſch allmählich; vor ſeinem Tode jedoch forderte er von Iddo, daß ſie nach ſeinem Scheiden Patrika möglichſt den Schaden erſetze, den er deſſen Vater zugefügt. Iddo mußte es ihm geloben, und dieſes Verſprechen ſchien die Unruhe und Be⸗ ängſtigung ſeiner Seele vor den nahenden Schatten des Todes zu mildern. Seine Hinterlaſſenſchaft zeigte ſich trotz aller Verluſte
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