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daß die Vorderen zurückwichen. Aber die Hinterſtehenden dräng⸗ ten nach vorn, und ſchrien:„Hauet ihn nieder! Seid keine Memmen, vor Einem werdet ihr euch nicht fürchten!“ Und die Schwerter klirrten, und bald dieſer, bald jener wurde verwundet, und auch Patrika blutete.... Da rief es plötzlich von den Gängen her:„Patrika! Patrika! drauf und dran, es lebe Patrika!“ Und durch aufgeſprengte Seitenthüren ſtürzten Amnon und ſeine Leute in das Gemach, und hieben mit den flachen Klingen auf die Soldaten ein, daß dieſe, die Uebermacht erkennend, nach und nach aus dem Gemache flohen und die nächſten Zimmer ſich leer⸗ ten. Amnon's und Patrika's Leute beſetzten dieſe, während draußen Plünderung und Zerſtörung nur um ſo ſchonungsloſer hauſten. Kaum war dies geſchehen, Meſchullam und Iddo gerettet, als dieſe zu Patrika, der mit geſenktem Schwerte daſtand, eilte, und mit leuchtenden Augen und ausgeſtrecktem Arme ihm zurief: „Dank, Patrika, Dank Dir für Deine heldenmüthige Ret⸗ tung, Dank dem Herrn, der Dich zur rechten Zeit erſcheinen ließ!“.... Aber ein eiſiger Blick Patrika's war die ganze Er⸗ widerung, die ihr wurde. Sie wich erſchrocken zurück.„Was iſt das, Patrika? Warum ſchweigſt Du auf den heißen Ausbruch des Dankes für die edle That, die Du an uns geübt?“ Patrika ſteckte jetzt ſein Schwert in die Scheide und trat Iddo einige Schritte näher.„Iddo,“ ſprach er ernſt und gelaſſen, „wir ſind jetzt quitt. Du haſt mich aus dem Kerker befreit, ich habe Dich und Deinen Vater aus den Händen der Soldaten be⸗ freit. Ich bin Dir nichts mehr, Du mir nichts mehr ſchuldig. Und darum nimm dieſes Papier zurück, das ich von Dir empfan⸗ gen habe, und das vielleicht ſonſt auf der einen oder auf der an⸗ dern Seite die Rechnung vergrößern könnte.“ Bei dieſen Worten zog er ein Blatt aus ſeinem Gewande und hielt es Iddo vor die


