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und ſchluchzend ſank er auf ſein hartes Lager, und
flehte Gott um Rettung und Hülfe an.
Siebentes Kapitel.
Brave Teutr.
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Während Anton und Willy unſchuldig im Kerker ſchmachteten, verweinten daheim die Mutter, Luiſe und die kleine Anna traurige Stunden. Man hatte ihnen ihren Ernährer genommen, und ihre Armuth und Hülf⸗ loſigkeit war nun ſo groß, daß ſie nicht wußten, wie ſie nach Ablauf von nur wenigen Tagen ihren Hunger ſtillen ſollten. Auf eine kurze Zeit reichten die kleinen Vorräthe in der Hütte zwar noch aus,— was aber
dann geſchehen müſſe und könne, um den allerbitterſten Mangel fern zu halten, das konnte Niemand ſagen!
Und doch war das Maß ihrer Leiden noch nicht einmal gefüllt; es genügte ihrem Verfolger noch nicht, ihnen den Vater und Willy entriſſen zu haben; um
ſeinen Haß vollends zu ſättigen, mußte er auch noch die verwaiste Familie ihres letzten Obdaches berauben. Gegen Abend nämlich kam ein Diener des Barons und kündigte Marien an, daß ſie am nächſten Tage die Hütte räumen müſſe, indem man Spitzbuben und Wild⸗ diebe nicht länger in derſelben dulden könne. Marie war ganz erſtarrt über dieſen harten Befehl, und


