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als er mit ſeinem Knaben aus der Thür trat.„Nun brauchſt du nur zu befehlen, wohin wir gehen ſollen, und du wirſt willigen Gehorſam finden.“
„In den Thurm ſoll ich Euch ſperren, Anton,“ erwiederte der Sergeant.„So hat's der Baron be⸗ fohlen.“
„Auch den unſchuldigen, ſchwachen Knaben da2*
„Auch ihn! Aber fuͤrchte nur nichts, Anton, wir wollen's ſchon einrichten, daß Ihr gut quartiert wer⸗ det. Komm' nur, und«“— wendete er ſich zu ſeinen Len„zwei von Euch langen das Reh und die etwa vorhandenen Vögel, und bringen ſie nach dem Schloſſe.“
Willy, der ſich bis jetzt ganz ruhig und verſtändig gehalten, ſchrie und weinte jetzt, da man ihm ſeine klei⸗ nen Lieblinge nehmen wollte. Aber auch ihn beſchwich⸗ tigte der Sergeant.
„Sei du ganz ruhig,“ ſagte er.„Wenn dir der Herr Oberförſter das Reh geſchenkt hat, ſo muß man es dir ohne Weiteres wieder herausgeben, und übrigens geſchieht dem Thiere ja nichts!“
Dieſer freundliche Zuſpruch gab Willy einigen Troſt; ſein Vater nahm ihn an der Hand, und ſo folgten ſie ohne alles Widerſtreben dem Sergeanten nach dem für ſie beſtimmten Gefängniſſe. Unterwegs erzählten ſie ausführlicher, wie ſie zu dem Reh und den Vögeln ge⸗ kommen waren, und der Sergeant ſelber gewann dar⸗ aus die Ueberzeugung, daß die Haft nicht länger als ein paar Stunden dauern könne.
Aber leider,— Alles kam ganz anders, als ein Jeder vermuthet hatte. Als Luiſe am folgenden Mor⸗ gen den Herrn Oberförſter aufzuſuchen eilte, wurde ihr


