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machen, daß ihre Beſorgniß nicht ohne Grund geweſen ſei. Als ſie Mittags zum Herrn Amtmann ging, er⸗ hielt ſie den traurigen Beſcheid, daß der Baron aber⸗ mals rundweg Alles abgeläugnet habe und von keiner Schuld an den Schulmeiſter oder ſeine Tochter etwas wiſſen wolle.
„Laßt's damit gut ſein und gebt Euch zufrieden, Marie,“ ſagte der Amtmann.„Wolltet Ihr eine förm⸗ liche Klage gegen den Baron einreichen, das würde viel Geld koſten, und am Ende würdet ihr noch ganz und gar mit Eurer Klage ab und zur Ruhe verwieſen, da gar kein Beweis gegen den Baron vorliegt. Wenn Eure Forderung gerecht iſt, und ich glaube Euch, daß ſie es iſt, ſo wird früher oder ſpäter ein Tag kom⸗ men, wo Euch der Himmel Gerechtigkeit widerfahren läßt.“ 0
Traurig verließ Marie das Amthaus, traurig kehrte ſie nach ihrer Hütte zurück. Anton brauchte ſie nicht zu fragen, wie der Beſuch abgelaufen ſei. Er ſah den empfangenen Beſcheid ſchon an ihrem betrübten Geſicht.
»So iſt's denn eben nichts geweſen mit unſerer Hoffnung!“ ſagte er.„Aber gräme dich darum nicht, Marie! Wir haben gelebt ohne die fünfhundert Gul⸗ den bis auf den heutigen Tag, und Gott, der immer geholfen hat, wird auch ſchon weiter helfen!“
Er ruhte nicht, bis er das betrübte Herz Marie's getröſtet und aufgerichtet hatte, und dann ging er mit gelaſſenem Weſen, als ob nichts Beſonderes geſchehen wäre, an ſeine gewöhnliche Arbeit.
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