Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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geßt Euren alten Vater nicht wandte er ſich zur heftig ſchluchzenden Tochter, die ihn mit herbem Trennungsſchmerze umfaßt hatte, als duͤrfe ſie nicht von ihm laſſen.

Eine Weile blieb er ſprachlos, dann wiſchte er ſich die Thraͤnen aus dem durchfurchten Antlitz, druͤckte Eines nach dem Andern aws Herz und trieb die Saͤumigen, ſchmerzlich Ergriffenen zur Eile an. Den ſchwachen Zügel legte er in die Hand des Sohnes und hob ſein weinendes Kind auf das duldſame Thier.

Der junge Hirte zog hinaus in die dunkle Ferne, uͤber die weite Ebene, von den hohen Kar⸗ pathenbergen begrenzt. Der Alte aber blieb eine Weile ſtehen und verfolgte die Beiden ſo lange als moͤglich mit ſeinen Augen. Selbſt als er nichts mehr erblickte, ſtarrte er noch immer ohne Bewe⸗ gung nach der Gegend.

Sie werden ſich finden müſſen in die Frem⸗ de redete er beſorgt vor ſich hin. Doch ploͤtzlich ſchien es, als verſchwinde dieſe Beſorgniß.Eine Huͤtte wird er doch finden, ein Weib hat er. Ue⸗ ber's Jahr ein Kind. Eine Stunde ſpaͤter ſind ſie nicht heimathlos.

Langſam ging er zuruͤck in die Stadt. Je naͤher er kam, deſto mehr gewann er Herrſchaft über ſich und als er den Bojarenhof erreicht hatte,