Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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in Wallung. Sie lag in den Armen, an dem Herzen Fedors.

Wohl zu derſelben Stunde, als der Wagen des jungen Officiers in rauſchendem Fluge die Straße nach Jaſſy dahin braußte und der baͤrtige Ruſſe die Pferde peitſche, als gelte es noch heute den Pruth zn erreichen, verließen drei verhüllte Geſtalten den Hof des Bojaren. Der ſchneidende Wind mit kalten Regenſchauern mochte die Wan⸗ derer gar unfreundlich beruͤhren. Sie dräͤngten ſich dicht an einander. Der nächtige Himmel hing voll grauer Wolken, die vor dem Winde in dich⸗ ten Wogen einherzogen. Bisweilen leuchtete die fahle Sichel des Mondes durch einen zerriſſenen Fetzen. Einen Augenblick pruͤfte die vordere der Geſtalten das drohende Wetter und es ſchien, als zandere ſie voran zu ſchreiten. Doch eine Bewe⸗ gung des Gefaͤhrten veranlaßte ſie bald zur Fort⸗ ſetzung des Weges.

Die zwei Männer und eine Frau oder Jung⸗ frau wichen von der großen Hauptſtraße ab und wandten ſich in eine der Mahalas*). Von Zeit zu Zeit ſchauten ſie vor- und ruͤckwaͤrts, als fuͤrch⸗ teten ſie Aufenthalt oder Verfolgung. Wenig re⸗

*) Vorſtädte mit Gärten.