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dene, durchbrochene Struͤmpfe, blaue Atlasſchuhe mit Goldplaͤttchen geſtickt, ſchmiegten ſich um die kleinen Fuͤße. Der Gram des Tages war unter⸗ gegangen in Freude. Das Bild des Herrn und Gebieters lebte nicht in ihr, ihr inneres und äu⸗ ßeres Weſen geboͤrte nur dem Geliebten. Die Erinnerung ſelbſt war erſtorben in Luſt. Die Bil⸗ der der Verfuͤhrung umſchlangen ſie in wildem Reigen-
„Eufemia!“ toͤnte die Stimme Fedors in ihr Ohr, als die Polonaiſe mit einer Galoppade geen⸗ digt und er die ſchoͤne Frau, roth, erhitzt, gluͤhend, zu einem Sitze fuͤhrend,„Eufemia, nach Mitter⸗
nacht biſt Du mein fuͤr immer!“ Ein leiſer Druck„
der Hand verhieß ihm ihre Zuſtimmung.
Der Bojar ans der Ferne zuſehend, von meh⸗ ren Seiten das Lob ſeiner Gattin hörend, war zufrieden. Selbſt gegen die courtoisie des Mos⸗ kowiten wußte er nichts einzuwenden, jener wahrte den Anſtand. Sein Herz hatte keine Ahnung von dem Schlage, der ihm bereitet wurde, und mit mehr als gewoͤhnlicher Liebenswürdigkeit eilte er in die Naͤhe ſeiner Frau.„Eine eigene Sache mit dem Tanzen“ dachte Athanaſius, als ihm nur kurze, unfreundliche Worte auf ſeine Anrede zu Theil wurden und er die gewaltige Aufregung der ſchönen Gemahlin ſich nicht erklaͤren konnte. Der


