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ich nicht Unrecht, ja Recht gethan, und dennoch war hier ein Unrecht geſchehen, ein Hohn, der mir wiederum gellend und höhnend nachlachte! Aber nun höre den Ausgang! die Rache! Wir wohnten in Smyrna mit dem Freunde in zwei an einander ſtoßenden Häuſern, und meine beſten Sachen und die Pferde hatte ich daneben bei ihm. Unter den Saal weg wohnte in meinem Hauſe ein alter, einzelner Mann, ein Türke, der noch mit allerhand Koſtbarkeiten han⸗ delte. Wir waren zuſammen bekannt geworden, er bei mir geweſen, ich bei ihm, weil ich ihm Manches abgelaſſen und er mir verkauft hatte, was ich von ſeinen Sachen gewünſcht.— Da war es faſt erwieſen, daß der arme Alte, um ei⸗ nes beabſichtigten Diebſtahls wegen, vergiftet worden war, wenn auch vielleicht nur mit zu viel Maslak oder Opiumküchlein, die hier unvor⸗ ſichtigerweiſe an Jedermann verkauft werden.— Der Arzt gab keine Hoffnung, wenn der Alte auch noch einen Tag und eine Nacht bis zu der ewigen Nacht ſchliefe. Natürlich beſuchte ich ihn öfter. Aber als ich um die ſpäte Dämmerungs⸗ ſtunde, zu welcher ſeine Wärterin nach dem Arzte gegangen war, in ſein Zimmer komme, wo jetzt Niemand außer ihm war, und an ſein La⸗


