Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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aber im Morgenſchein erkannte ich ihre alte, mir untergeſchobene Großmutter hinter mir auf dem Roß, und ſie klammerte ſich an mich! Es giebt Lagen ohne Hilfe, und in der meinigen ſuchte mich ein betrügeriſcher Gedanke zu tröſten, daß Erina in wenig Jahren ja doch auch ſo alt ſei. Aber ich fühlte ihre Schönheit zu brennend im Herzen, und wußte mich lieber ohne Rath. Kein Wort nun vom Scheiden am Mor⸗ gen! Erina ſah ich nicht mehr! Ich ſaß wie ein Held, und doch hohl auf meinem wiehernden Roß. Freund d'Amouſſon erſchien traurig und doch begnügt. Lykos wollte eine Schafheerde aus der Morea holen oder kaufen, und ritt deß⸗ wegen mit uns bis Smyrna, aber mit Willen in dem ärmlichſten Aufzuge der Hirten Leder⸗ ſtreifen um die Schienbeine gewunden, weiße, weite, kurze Hoſen, breiten blauen Gurt mit Waf⸗ fen, und eine braune Jacke, und über den Kopf mit Mütze und ärmlichem Tuch noch dem brau⸗ nen, rauhen Kaputto. Und als wir wegritten, ſah ich die Weiber, ſelbſt die alte Großmutter auf dem platten Dache unſeres Hauſes ſtehen aber Erina nicht und ſie lachten eine ſchreck⸗ liche, höhniſche Lache mir hinterdrein. Dieſes Lachen hatte ſogar mir etwas Furchtbares, der