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Gefühl eines, meines Vaterlandes, überfiel mich mit Angſt. Denn nun ſchaute ich einmal mit aufgethanem Geiſte das Schickſal des Mon⸗ des, und mußte faſt lachend ſagen: Du armer, elender Mond, der auf der offenen Land⸗ ſtraße des Himmels wohnt und lebt, wie ein alter Steuerbruder, der keine Heimath mehr hat! Du haſt keine Hütte, nicht einen Stein, worauf du dein altes, kahles Haupt nur eine Nacht zur Ruhe legen kannſt— du legſt es in weichendes Gewölk und dämmerſt ein, wie der ſchwimmende Schwan auf dem Strom! Darum ſiehſt du ſo geiſterhaft aus, darum iſt dein Untergang ſo ſchauervoll! Ich habe ein Vaterland!
Mich fror, ſo bloß wie ich war, in der küh⸗ len Nachtluft, und das wirkte auf meine Ge⸗ danken. Und ſo wirkte auch ein nächtlicher Raub⸗ vogel auf mich, der mit ſeiner Beute dahin flog.
Entführe ſie dir! dachte ich. Ich war willig. Aber wie bewegte ich ſie, wie ſie jetzt gegen mich fühlte, nur zu meinem Schahroch zu kommen, oder aufzuſteigen und gar zu entfliehen mit mir! Und meine Phantaſie malte mir den Hohn und den Spott aus, wie Erina mir die Flucht mit mir zuſagte, in finſterer Nacht, und vermummt auch zur beredeten Stunde kam—


