Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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ſagte mir faſt laut vor: Alle Güter erwirbt der Menſch ſelten zuſammen beſcheide dich die beſten zu erwerben und zu haben: das häusliche Glück, das ſchönſte, treueſte, edelſte Weib ach, und Kinder, welche Kinder, und wie viele! Wer das hat, was er liebt, iſt glücklich, und nur der! Bleibe, wo du geliebt wirſt, wo du liebſt, da bleibe! Freilich mußt du tauſend Anderes aufge⸗ ben, vermiſſen, was freilich auch Leben, ſchönes, ſüßes, menſchenwürdiges Leben iſt. Aber wenn du, du nun auch Alles dort in der Ferne, der Heimath findeſt und haſt, und genießeſt und lebſt wird dir nicht eben das Beſte, das Ichte, das Rechte fehlen? Willſt du für die ge⸗ ringern, nicht ſo unentbehrlichen Güter des Gei⸗ ſtes, den Schatz des Herzens geben, wie ſo viel tauſend Männer es thun, als würden ſie tau⸗ ſendmal leben, und als ſei kein Mal leben es werth⸗ am ſchönſten zu leben, ſondern nur ſo er⸗ duldbar, nur nicht verhungernd von den Almoſen der Erde. Der Himmel aber giebt nicht Almo⸗ ſen, er überſchüttet mit Schätzen. Bleibe hier! Gehe unter, wie dort der Mond, deine europäi⸗ ſche Welt!

So ſprach ich. Aber da ſah ich zum Mond, der eben verſchwand, und Gefühle der Kindheit