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Als ich nach Hauſe kam, ſahe Erina's Schwe⸗ ſter, meine Wirthin, an den feuchten Haaren und an der friſchen Farbe, daß ich gebadet hatte, ſtand betreten, blickte in Gedanken zu Boden, drohte mir dann mit dem Finger und ſprach: „Alſo ſo! und wir haben ein Bad im Hauſe, und es iſt Erina's Sache. Alles mußt Du von Ihr verlangen, Alles von Ihr annehmen. So iſt es dankbar. Oder willſt Du nicht? Du be⸗ leidigſt ſie auf das Blut.“
Sie ſchüttelte den Kopf und ließ mich ſtehen.
Ich ging verlegen in den Hof, wo unter den Bäumen Eins der Mädchen mit Wachspreſſen beſchäftigt war!— Ich ſahe ihr zu, ich griff mit an. Und endlich fragte ich ſie, da ſie ſtill ſtand: „Soll ich dich mitnehmen? mein Kind!“— denn ich hatte Erina im Sinn, von der ich hörte, daß ſie ſo eben ſelſt im Bade ſei.— Aber das Mäd⸗ chen ſabe mich lachend an, und verſitzte:„Hier gehen wir nicht weg! Wo iſt's denn ſonſt ſo gut? Und an was glaubſt Du denn?“ ſetzte ſie ernſt hinzu.
Auch damit hatte ich einen Fehler gemacht, und mir bittere Saat geſäet, wenn Sie ſagte, daß ich ſie mitnehmen wollen, und die Geringen thun ſich gern groß! Sie ſagte es alſo gewiß.


