Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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anſetzt.— Und wie erſt war des Mädchens ver⸗ ſchämter Anblick, als ſie zum Frühſtück kam, und mir das Glas Waſſer, die in Honig fein ein⸗ gemachten Orangenblüthen und die kleine beſtrickte Taſſe mit Mokka brachte.

Doch das war nur ein Anfang. Aber die gemeſſene Zeit der drei Tage drängte beklemmend! Denn darauf war ſie gleich wieder fort aus dem Zimmer. Aber was hatte ſie indeß gethan!

Ich ging nach langer Zeit, Freund d'Amouſ⸗ ſon zu beſuchen.— Aber der Gatſché, der mit ihm in dem Gehöfte wohnte, kam und ſagte mir, er ſchliefe noch, doch ſei er ſehr wohl und glücklich. Dagegen nahm er mich bei der Hand, und führte mich— zu dem türkiſchen Arzt, wie ich an dem großen Doktorſtab im Zimmer ſchon kenntlich genug abnahm. Die Frau deſſelben ging mit offenem Geſicht, ohne den Zwang tür⸗ kiſcher Frauen an andern Orten, beſonders in den Städten. Sie ging ihren Mann tufen. Ich ging indeß in das kleine, kaum eines Saales große Gärtchen voll Kräuter und Blumen. Der freundliche, gute Alte kam, aber ſonderbar— er wußte ſchon; denn ich mußte ihm die obere Bruſt mit meiner angeblichen Wunde zeigen, wozu er nur lächelte. Aber auch bezahlt mußte er ſchon