Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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ſorgſam auf, bewunderte was zu bewundern war, beſonders eine ſchöne Schnur großer Perlen, die ich für ein Paar mit Edelſteinen beſetzte Piſtolen von der gemachten Beute mit eingetauſcht hatte. Dann brachte ſie mir eine Tabakspfeiſe, und ſich eine, und rauchte lieblich neben mi mit, bis ich vor Müdigkeit zu ſchlummern anfing.— Ich fühlte meine Lage, und erzählte ihr mit einem Händedruck, daß ich krank ſei, und leide von einem Schuſſe auf die Bruſt.

Sie ward ganz blaß und faltete die Hände.

Sie ſtand auf, ging nach einer Lampe, wie ſie ſagte, kam aber ewig und gar nicht wieder.— Und ich, nach hieſiger Sitte, entkleidete mich nur halb, zog die Decken über mich auf dem Divan und lag alſo zu Bett.

Ich ſchämte mich, daß ich mich krank ge⸗ ſtellt; denn eher hielt ich mir alle Nothlügen für geſtattet, als die Lüge gegen die Natur:„ich bin krank!“ Und doch ſchien mir eine vorgeſchützte Krankheit das zarteſte Mittel der Rettung meines feſten Charakters, und die Ehrenrettung des Segens meiner Mutter. Denn als ich aus

dem Vaterhauſe ging, begleitete mich die Mutter

durch die wallenden Kornfelder auf den grünen Rainen, auf meine Pferde zu. Wir hatten noch