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rigen Augen mich an. Die Natur ſchickte mir hier gleichſam aus ihren Spätjahren die Ge⸗ ſtalt der Erina im Voraus entgegen! und wie Achill im Homer erkannte ich die Göttin.— Das alte Gebild einer ſchönen, verwandelten Jung⸗ frau aber erhrif mit ihrer dürten Hand meine Hand, ſahe in den Handteller, um mein Weſen und Geſchick darin zu leſen, erſtaunte, pries mich glücklich, nannte mit dem türkiſchen Worte mich Ogurlu, einen Glückbringenden, und Alles, was ich thue, den meimenetlu. Dann ſegnete ſie mich, wie die Araberinnen, und verlangte dann gleich wieder von mir geſegnet zu ſein, was ich ihr that, da ich es oft geſehen und thun müſ⸗ ſen.— Dann ſprach ſie mit ihrer ſchönen En⸗ kelin heimlich, wie der Altmond mit der Morgen⸗ ſonne, wie eine abgeblühte Roſe mit einer Knos⸗ pe.— Denn ich bin Kenner genug, in kleinen Mädchen ſchon die künftige Schönheit zu ſehen, und in alten Frauen die vergangene Schönheit noch. Mir war wehmüthig, ich ſeufzte heimlich um Erina. die leiſe zitterte, als ſie allein mit mir in das Zimmer trat, und ihre Augen blieben jungftäulich beſtürzt auf den Teppich geheftet.— Ich aber packte meine Sachen aus, reichte ſie einzeln ihr hin, und ſie beſah ſie und hing ſie


