Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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gewachſen ſind! und große Menſchen wie wir aus den Thüren hervortreten! und wir uns nun gewiſſermaßen in ihrer Gewalt fühlen. So ge⸗ ſchahe auch uns ſo überraſchend herrlich durch die Verwandlung des Dort in Hier.

Wir waren in Martaban! und auf keinem Berge in keinem Thale dahinten mehr! Wir wa⸗ ren in der ganzen Welt nirgend weiter, als hier. Die Ferne, die wir durchmeſſen, war uns zuge⸗ ſchüttet, und die Nähe, die Gegenwart lag uns heraufgezaubert und offen, wie eine Lilie, vor Augen, reizend jetzt wieder in der Abendſonne unter dem koſtbarſten Himmel. Wir ſelber aber waren von den ziehenden Wetterwolken bis auf die Haut durchnäßt, und warteten ruhig auf un⸗ ſere dampfenden Pferde, bis unſer neue Gaſt⸗ freund, der Demeter hieß, von einem Knaben aus ſeinem großen, ummauerten Gehöft gerufen, hervorkam, und mit unſerem Führer eine eigene Art von Begrüßung vollzog, indem jeder dem Andern in der Hand etwas vorzeigte, das wir nicht gewahren konnten, und dem Andern ein ge⸗ wiſſes Wort in's Ohr ſagte.— Darauf trat Demeter vor uns, ſah uns mit durchdringenden Augen an, begrüßte uns dann ehrerbietig mit