Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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und rühmen ſich des griechiſchen Glaubens; aber was ſie davon üben und halten wollen, darnach wird hier nicht gefragt. Doch lebt es ſich herr⸗ lich mit ihnen, und Ihr werdet nicht fort wollen, ſobald nicht!“

Der gute, alte Mann gab meinem Freunde, der ihm zur Rechten ritt, noch die beſten Verhaltungsregeln, weil er auf dem linken Auge blind war, alſo um mich bei dem Spre⸗ chen anzuſehen, wie Jeder doch gerne thut, im⸗ mer zu weit den Kopf nach mir umwenden mußte.

Lieblich iſt es nun, einen Ort von fern ſo klein, ſo gar klein und ſo ſchweigſam zu ſeh'n! — Die Berge kaum wie halbe, blaue Pflaumen, die Wieſen nur wie kleine, grünſeidene Fleckchen, die Häuſer kaum ſo groß wie Spielſachen der Kinder! Dieſes Anſchauen des Auges und der getäuſchten Seele läßt nun alle Menſchen, und Alles, was ſie in dem kleinen, ungehörten Amei⸗ ſenhaufen thun und treiben und denken, gegen die große, offene Natur umher, als ganz gering und nichtig erſcheinen, von keiner Bedeutung! Und doch geht Alles dort ſo naturwahr, natur⸗ groß, ſo laut und wichtig vor, daß wir uns über⸗ raſcht fühlen, wenn uns durch unſer Annahen die Berge, Bäume, Häuſer und Mauern ſo groß