Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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197 men Säbel. Ich wandte meinen Schahroch nur immer, wie eine Schraube, auf den Hinterfüßen, die Bruſt deſſelben gegen ihn, um nicht durch einen plötzlichen Anfall grad⸗ aus, überritten zu werden. Ich zitterte für mein theures, edles Pferd, das mich faſt mein ganzes Vermögen ge⸗ koſtet hatte.— Ich hätte ihn bitten mögen, auf mich zu ſchießen! nicht auf das Pferd! Er warf dann vielleicht plötzlich das abgeſchoſſene Piſtol weg, und vom wunderbaren Meiſterſchnitt ſeines krummen Säbels rollte mein Kopf am Boden, und ſah ihn verwundert mit großen, glotzenden Augen an!— So mußte ich vermuthen, wenn ich nicht ihn in die Blumen legte.— Er dachte gewiß wie ich, und wollte ſein Leben nur nicht vor der Schlacht verlieren. Uebermorgen ritt er mir vielleicht ſtrack's auf den Leib! Angreifen iſt immer leichter, ja leicht; die Katze kann ſel⸗ ber dem König ins Geſicht ſpringen. Ich faßte meinen Entſchluß, ich wagte ſeinen unſichern Schuß, aber dann war er auch ſicher verloren. Ich ließ alſo meinem Roſſe den Kopf auf die Bruſt ſetzen, und wie der Jäger etwas vor den laufenden Haſen zielt, ſo daß er ihm gerade erſt in den Schuß läuft, ſo ſtürzt ich auf ihn mit dem Stoße des langen Pferdes gegen die Breite