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des ſeinen.— Er ſtürzte; er war überritten.— Mit dem linken Fuß eingeklemmt, lag er unter dem Pferde faſt, mit dem Oberleibe und dem Arme frei.— Da hört' ich im Sturze ihn ru⸗ fen:„Sacre!“— Du lieber Gott, ein Fran⸗ zoſe! dacht' ich. Mein Pferd war über ihn hinausgerannt, und luſtig und froh, und ſchnarchte vor Muth. Ich ſprang ab, um ihn gefangen zu nehmen, trat von der Seite hinzu— da fuhr mir die Kugel aus ſeiner Piſtole rechts her, quer über die Bruſt, und ſtreifte die Haut mir im Hui wie ein Pfeil.— Sein Schuß war unedel. — Aus Rachegefühl und zur Strafe trat ich ihm auf den linken Arm, und ſetzte ihm mein Piſtol auf die Stirne. Sein Auge aber blieb ſo unbeweglich getroſt, voll Muth, doch ohne her⸗ ausfordernden Uebermuth, an meinem haften. Der hier fern vom Vaterlande liegende Nachbar war gar ſo ein junges Blut, bildſchön, und, wie ſoll ich ſagen— aimable, daß ich ihm das Le⸗ ben ſchenkte, und ihn gefangen nahm. Er ſprang auf.—„Merci!“ ſagte er leicht. Er verſicherte mich, das Piſtol ſei ihm unwillkürlich losgegan⸗ gen, es habe ihm in allen Adern gezuckt über die——— Das Wort Schande wollte er nicht ausſprechen. Er bot mir Alles dar, was


