Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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ganten Laſtwagen zu ſechs Pferden hatte bauen laſſen, für ſeine ungeſchlachte Dick⸗ und Breit⸗ Rieſin, ſeine fälſchlich ſogenannte Hälfte, da er nur der achte Theil des Ganzen war. Wenn ich aber meine Frau in der Welt präſentirte, ſo dürfte ich hoffen, überall bewundert zu werden, von Schöngeiſtern, Geizhaͤlſen und zarten Frauenzim⸗ mern, die lieber Engel wären, als Schweinebra⸗ ten eſſen. Ich ward zu allen Féten geladen, zu Tafeln und prächtigen Gaſtmählern, um das Nichteſſen meiner Frau zu ſehen. Einige frei⸗ lich, die vor allen Diners zu Hanſe entſetzlich „vorlegen,“ wie die Schweden, um bei Tiſch doch reden zu können, oder zu antworten ohne zu hungern, konnten meine unſchuldige Frau auch für ſo ſchwatzhaft oder heißhungrig halten; aber die Aerzte ſtellten mir wohl das Atteſt aus, daß meine Frau weder Nachts, noch Morgens, Vor⸗ nittags, Mittags, Nachmittags, Abends und zu Nacht, wie Andere, aͤße und tränke, und ſie kam in mediciniſche Journale und war weltbekannt — und Ich daneben!

In der angenehmen Ausſicht als Inhaber ei⸗ nes Wunderwerkes bewundert zu werden, hatte ich nun auf den beiden Enden der Inſel für vor⸗ überſegelnde Schiffe Signale aufgepflanzt, eine