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Das„senem“ unterdrückte ich aber, und ver⸗ ſtand den herrlichen Spruch nur ſo: Es iſt die Schändlichkeit, die dich nicht eſſen läßt!— ſtatt die dich nicht alt ſein läßt.
Darauf verfiel ich— und auch der Doctor billig— in eine Krankheit, die aber nach des alten Mexikaners Verſicherung nicht tödtlich ſein ſollte, und nur den Magen ſchließen würde, was ich ſonſt beſſer mit dem Deſſert und einem Glas Longkork gethan hatte. Nicht tödtlich? Sterb' ich da nicht, wenn der Magen ſtirbt? Dieſe Criſis aber brachte mein Schickſal zu freu⸗ digem Wechſel, denn die ſchöne Prinzeſſin ging kaum gern die Nacht von mir und pflegte mich redlich, ja holdſeliger, geduldiger, als Manchen ſein Weib— um mich zu erhalten, ja nur zu erwerben. Meine Natur änderte ſich und ich träumte entzückt davon, daß ich nun über und über— wie ein Baum, und jede Faſer am Blatte ein Magen werden ſollte, und wirklich ward. Denn meine Schöne begleitete mich bis zu dem Blumenſtrande des Koppo⸗PoppoY⸗ und wie ein Gläubiger in den heiligen Strom Ganges, ward ich am Morgen und Abend in ſeine labende, erquickende, ſaͤttigende Fluth ge⸗ ſenkt. Und wie ein vor Durſt faſt Sterbender


