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rerſcheiden, zuletzt ſo gut kalte als warme, ſo wie ein fein geöhrter Componiſt angiebt, welcher Ton auf einem ihm fern ſtehenden Pianoforte angeſchlagen, ob A oder C u. ſ. w; indeß die gewöhnlichen Trinker⸗ und Eſſer⸗Naſen nur etwa Punſch und ein angebranntes Spanferkel er⸗ rathen. Die armen Schlucker! Ich aber hatte das mit Entzücken an mir bemerkte ungeheure Talent ſo ausgebildet, daß auch Naſe und Augen zuletzt mit mir aßen, nicht nur der Mund — Cdie Ohren ſind incortigible und merken höch⸗ ſens Champagneraufpftopfen, und im Glaſe noch leiſe mouſſiren, weiter ſcheinen die Ohren mir nicht zum Eſſen geboren, eher noch von manchen Thieren zum Gegeſſenwerden)— und ich bin eigentlich der Entdecker der großen Wahr⸗ heit, daß Farbe, Geruch und Geſchmack die drei Elemente der Eß⸗ und Trinkkunſt ſind, und Jegliches, was man leider nur einmal genießen
kann, doch dreifach genoſſen werden kann, muß und ſoll. Und o Himmel, jetzt bekam ich von
den wenigen noch daſtehenden verwaiſeten Schüſ⸗
ſeln einen Schauer— zu Lande die Seekrank⸗ heit! Ein eigener Fall für Phyſiologen! S ich mit Ovid nur ſagte:
Nequitia est, quae te non sinit esse„senem.


