Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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Euch will ich dienen ich bedarf Eurer, und Ihr koͤnnt meine Schenkung gebrauchen. Ich habe Man⸗ ches mit dem Schwert fuͤr den weltlichen Frieden des Vaterlandes gethan; jetzt will ich in Euer Heer treten, das jetzt zum Wohle der Menſchen wieder zu Felde zieht als der vernuͤnftig, ja geborene Feind der Lo⸗ yola liſten; vielleicht gelingt mir es jetzt auch et⸗ was fuͤr den geiſtigen Frieden des Vaterlandes zu thun. denn die Menſchen, die keinen Frieden haben wuͤnſchen ihn Anderen am meiſten. Ich bin der Eure!

Iſt er auch wahnſinnig, wie Anaſtaſius? fragte Einer den Andern. Er hoͤrte das wohl, aber er laͤchelte Beide an, und reichte ihnen die Hand. Der Vorlaute bereute ſein Wort, von dem Andern ſcheel angeſehen, als ob der ohne Vernunft handele, der in's Kloſter ge⸗ he, und ihm ſeine Guͤter biete. Sie beriethen ſich, bei Seite gegangen. Vier Aeltere traten darauf mit ihm den Weg in's Kloſter an; zwei Juͤngere gingen, ihre Pflicht zu erfuͤllen, und mit eigenen Augen zu ſe⸗ hen. Sie fanden Salvator todt, und blieben treu bei ihm, bis er in die Erde eingeſegnet war.

Liddy war erſchrocken, als ſie Eugen nicht mehr gefunden. Sie weinte. Aber ſie ſchwieg. Sie er⸗ ſchrack, als ihr eines Morgens der Vater ſagte, die Mutter habe geſtern auf immer von ihr Abſchied ge⸗ nommen, und ſey in ihre geiſtige Heimath nach