Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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vollenden, eh' ſie erwache damit ſeine ſchoͤne, junge geliebte Braut wieder als Braut des Lebenden erwache. Doch Liddy, von der Mutter erregt, ernſt begruͤßt und mit tiefen Worten der Liebe gemahnt und bedraͤngt, hatte ſich im Nebenzimmer hingelehnt, und war erſt nach Mitternacht eingeſchlafen.

Indeß war das Grab in der Naäͤhe gegraben; die Marmortafel an dem Engel ward drinnen leiſe nun abgeſchraubt, und ihm eine andere Schrift in die Haͤnde gegeben, worauf ihr tröſtlich und ihre Gedanken zum Himmel wendend den alle Lebendigen ohne Begierde nur mit gelaſſener Hoffnung ſchauen; einſt, dereinſt nach dem Leben dahin zu gelangen und alle die Ihri⸗ gen dort zu finden die Worte glaͤnzten;

Er iſt nicht hie Er iſt auferſtanden.

Als ſie nun aber auch Eugen erhoben, als Po⸗ lydor ſelbſt haſtig und gluͤhend half, den Ruhenden, der das weiße Mahl von ſeines Roſſes Eiſen noch auf der Stirn trug, jetzt zu verſenken da klang eine hohle Stimme hinter ihm, die ihn frug: Polydor! Polydor, weißt Du auch, wen Du begräbſt?

Er ſah ſich um, und die Fackeln der Gehuͤlfen zeigten den Moͤnch, und jetzt in der Kleidung der Dominikaner, die in der Naͤhe ein Kloſter bewohnten.

Salvator erſchrack, zuͤrnte und zagte Poly⸗