Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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und Liddy beantwortete unbewußt gleichſam dieſe das Schickſal reizenden Worte der Mutter mit dem in⸗ nigſt geſungenen wahren Vers, dem Thema einer Gloſſa:

Geliebt ſeyn iſt ein himmliſches Loos, Doch lieben gehet daruͤber.

und treu ſeyn bis in der Erde Scheoß und uͤber das Grab hinuͤber!

Aber ſie erregte dadurch die Gemuͤther nur an ſich lockender; denn um die ſchoͤne, nun noch unendlich rei⸗ zendere Liddy wieder zu gewinnen, zu den Lebendigen und zu ſich zuruͤckzuzichen, beharrte Polydor auf der Bitte: des Arztes erſten Vorſchlag auszufuͤhren, und Eugen, wenn Liddy ſchliefe, ſtill und raſch der Erde zu vertrauen; denn alle Liebe ſey Leben, Leben bringend und Leben begehrend.

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Der Arzt zuckte die Achſeln. Galate ſeufzte und ging leiſe zu ihrer Tochter hinein, um ſie zum er⸗ ſten Male zu ſehen. Denn den Menſchen duͤnkt: ein Menſch werde ein Anderer, dem ein Gluͤck oder Ungluͤck begegnet iſt. Und mit Recht. Denn Jedem iſt jedes Geſchick ein neues, wie jede Erſcheinung auf dem Le⸗ benswege, den Alle zum erſten und letzten Male wan⸗ deln; und ſo iſt er ſich ſelbſt und Andern ein neuer; die Braut, die Todte, wie hier: die Braut des Tod⸗ ten. Polydor aber eilte, Alles zu bereiten und zu