Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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Goͤttliche, das den Juͤngling zum Juͤngling macht, und ſeine Liebe der reinen Jungfrau zur Seligkeit.

So waren drei Jahre geworden auch in ihr, an ihr, und hatten ihre ewigen Wunder gethan. Sie war mit Polydor in Italien geweſen; jetzt ſollte die Vermaͤhlung gefeiert werden, und eines Abends ging ſie mit ihm in den Garten des Vaters umher, durch alle Gaͤnge, wie die Bräute ſo ſinnig und gern thun, ehe ſie nahe oder fern hinweg aus dem Vaterhauſe ſcheiden; denn ſie bewegt das Wiſſen: daß ſie die Ju⸗ gend und das Paradies an die Erde und den Himmel zuruͤckgeben, und daß ſie nie mehr mit dieſen Sefuͤhlen des Erſten, Heimathlichen, Niegetrennten zuruͤckkehren in's Vate haus, daß die Fremde dann ihre Heimath geworden, die Heimath eine Fremde, und Vater und Mutter wenn auch noch vertraute und geliebte We⸗ ſen ach nun erkannt als ſich ſelber nun Eigene, Unterthanen der Welt, Beherrſchte von dem Laufe ih⸗ rer großen Geſetze nach denen ſie ſelbſt ihr eigenes Kind verſtoßen und doch weinen, wenn es nun groß und entfremdet wiederkehrt, wie es einſt kam, wenn es nur bei den Blumen geweſen. Und dann weint das entfremdete Kind mit ihnen ſelber, und in dem Ge⸗ fuͤhle dieſer Stunde erkennt es die Welt, den Gott, die Liebe, das Leben und den Tod.

Mit feuchten Augen käm nun Liddy mit Po⸗ lydor andie Wohnung der Todten, die oͤde und ſtiu vor ihnen verſchloſſen ſtand. Sie blickte zum Him⸗