Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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geben, daß ſie nicht los von ihm konnten. Galate ward aufmerkſamer; ſie ſah, erſchrack, und ihre Thraͤ⸗ nen floſſen, indeß Liddy vor Angſt nur blaß war. Denn Eugen ſprach leiſe und leiſer in einem zum Geſange zu ſchwachen Tone nach und nach die Worte, wie den Schluß eines groͤßeren Gedichtes:

Ach, und ſieh, die Mutter weinet, Ihre Tochter an der Hand!

Und das Kind kann das nicht faſſen Und die Mutter reißt ſie fort!

Doch bei'm Juͤngling, bei dem blaſſen Bleiben die Gedanken dort;

und ſo iſt ihr Herz erworben,

Und ihr Sinn wird immer frei; Denn der Juͤngling iſt geſtorben, Daß ſie ſein auf ewig ſey!

Und ſo erfullte es ſich. Der Tod uͤberkam ihn raſch und ſchmerzlos. Eugen erſchien nun auf ein⸗ mal groͤßer, ja geiſterhaft; denn als Juͤngling und noch ſo bluhend hatte er alle Alten ſchnell uͤberholt. Seine Seele war entflohen, und das Lacheln auf ſeinem Ant⸗ litz brachte erſt recht unheimliche Furcht uͤber die Er⸗ ſchrockenen. Die Mutter riß Liddy fort, die zuruͤck ſah, zuruͤck langte; aber ſie riß ſie fort mit zitterndem Herzen. Nur der Graf beſorgte an dieſem Abend und am