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ruhig in Fulle und Geſtalt ſtrotzende Natur; er unterſchied ſie kaum von Bluthengeſtraͤuch, von Licht und Glanz, und er erblickte das zarte Maͤdchen ganz deutlich als nur aus dem ewigen Element in ſolche Geſtalt wie geron⸗ nen, ſtill fortgenaͤhrt und geheimnißvoll von ihr um⸗ fangen, in ihr ſich fortbewegend— und ihm war un⸗ beſchreiblich wohl; mit Entzuͤcken fand er ſich ſanft in dieſelbe Bezauberung verſinken. Wie einen Engel ſah er Galate jetzt hinweg von Liddy ſchweben, von far⸗ bigen Lichtern beſtreift, und als walle ſie in Duft und Glanz; er ſtoͤhnte vor Empfindungen, er bebte vor Gluth. Aber ein Luftzug kuͤhlte ſein Geſicht, und gab ihm die Beſinnung wieder. Liddy ſaß ſinnend allein, und mit aufgelebter Kraft eilt' er zu ihr; aber er er⸗ reichte ſie kaum, und bei dem vorletzten Schritt ſank er auf das Knie, ſtuͤtzte den Arm die Breite auf ihre Kniee, und ſo ſah er zu ihr empor und laͤchelte ſie an. und mit dem holdeſten Laut der gedaͤmpften Stimme ſprach er Liddy!— Liddy! Liddy! dreimal und immer ſtarker, uls wolle er ſie erwecken zu hoͤren; nicht ſich, um zu ſprechen. Liddy! Hoͤrſt Du? frug er wieder. Ich hoͤre! fluſterte ſie.— Siehe, ich ſterbe — ſprach er— ich ſterbe, damit ich Dein bleibe! Denn wenn ich lebte.. und Du wuͤrdeſt eines An⸗ deren, ſo muͤßte ich doch die Gedanken von Dir wen⸗ den! Siehe— ich ſterbe, daß Du mein bleibſt— denn lebte ich, wuͤrdeſt Du nicht mein bleiben— ſo aber— Du wirſt es ſehen, ſo bleibſt Du mein, Du


