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Liddy jenem Lebenden im Leben zu laſſen, und doch ſie gewiß zu erwerben und feſt zu halten. Der Ge⸗ danke war tief aus dem Herzen und aus der Natur mit Junglingsmuth und Liebe gefaßt: Er wollte ſter⸗ ben, und in das ewige Reich des Todes treten; das wandelloſe, heilige, und ſie von dort aus, hier und dort zu der Seinen machen. Denn Alles, was lebt, macht der Tod in dieſer Form ewig, das ſpricht er hei⸗ lig; und was ſie umſchloſſen und mit hinauf nahmen, das halten die Todten mit unſichtbarer Macht noch auf Erden feſt, und kein Lebender hat ſolche Gewalt, als die Todten, durch ſeinen Schutz und ſeine Heiligkeit. Auch ſehen und erkennen die Wenigſten dieſe unloͤsbare Moacht, indeß doch Alle mehr mit Abweſenden und Vergangenen alle Tage leben und umgehen, als mit Gegenwärtig⸗Lebendigen; denn ſie glauben, die Tedten koͤnnen— wie nicht mehr erwerben, ſo nicht mehr be⸗ ſitzen, und Gaben und Opfer, ja ſelber die Liebe be⸗ neidet ihnen Niemand; denn, waͤhnen ſie, ſie machen keinen, nicht den Liebenden, noch den geliebten Todten froh, noch thun ſie einem Lebenden Eintrag! Die Ir⸗ rigen! die nicht des Herzens Tiefe kennen, des Herzens Einheit! noch die Ewigkeit und Allgegenwart der Liebe, daß, wer liebt und geliebt wird, weder todt, noch leben⸗ dig, ſondern nur ſelig iſt, und eins in dem innern Reich.—
So wollte er Liddy zu der Seinen machen, ſo⸗ gar erſt kuͤnftig fur jetzt, und jetzt fur kuͤnftig; und


