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daß ſein Vater Polydor ihre Mutter Galate ge⸗ liebt; und mit reinem Herzen empfand er Galate's That; ſtatt ſich ſelbſt— was nicht moͤglich geweſen, nicht moͤglich war— ihm nun ihre eigene Tochter zum Weibe zu geben, als freventliches Unterſchieben eines Andern, als eine wahre Suͤnde, ja einen unlaͤugbaren Ehebruch durch einen unſchuldigen Engel. Das Alles durfte nicht ſeyn.
Bei ſeinem Zutrauen zu der zauberhaften Welt um ihn, bei der Sicherheit ſeiner Gefuͤhle, bei der Zu⸗ verlaͤſſigkeit auf die zarteſten und ſchoͤnſten Wunder im Herzen und in der Natur, bei der von ihm aus den Maͤhrchen geſogenen Suͤſſigkeit des Todes, den er ſo oft nicht als das Ende des Menſchen, ſondern als den Anfang und die unwandelbare Begruͤndung des innig⸗ ſten Lebens, der heiligſten Liebe erkannt und empfun⸗ den, war ihm ein leichtes Mittel ſo leicht, ſo will⸗ kommen, daß er uͤber deſſen Moͤglichkeit in der Welt ſtill jauchzete; denn ihm fehlte nun Nichts, und Alles war gut, uͤberſchwenglich herrlich und ſchoͤn. Er war ſo ſicher des Bleibens und Naheſeyns, des Fortliebens und Fortgeliebtſeyns, daß er nicht daran dachte, zu den Geſtirnen zu blicken und Abſchied zu nehmen, oder zur Erde zu knieen, ſie zu kuͤſſen, ihr zu danken und von ihr Abſchied zu nehmen. Die Geſtirne blieben, die Erde blieb, Liddy und er; die Liebe blieb, und alſo der Himmel, und er gleichſam wie recht im Herzen des Herzens der Welt. Denn ſo war ſein Entſchluß:


