er— und ſo gern ſie wieder ſein Geſicht geſehen, ihm ihren Anblick, ihre holdeſten Worte gegoͤnnt, ſo ungern und doch ſo noͤthig hatte ſie den Grafen zuruͤckziehen wollen, der in dem Juͤngling den Knaben wiederer⸗ kennend, mit krampfhaft geſchloſſener Hand nun ge⸗ dankenlos ſie bis zu Eugen hingeführt den er lang⸗ ſam beſchlichen und vor ihm ſtand. Eugen ſchlug die Augen auf— und wieder zur Erde, und wollte dann plotzlich fliehen. Jedoch Polydor wehrte ihm das, in ſeinem Sinne mit Recht vermuthend: Eugen ſey nur Liddy's wegen in dieſer Naͤhe, und Salvator koͤnne ſie ihm durch und mit Eugen wieder vorent⸗ halten, ja auf immer entziehen— denn nur Sal⸗ vator war erſt durch Verheimlichung Liddy's ihr wahrer Raͤuber mit Wiſſen und Verſtand— wenn er deſſen maͤchtig war? fiel ihm ein— und, er ſah hin.. Eugen war ſelbſt ſo groß, ſo ſchoͤn— daß er ihn angſtvoll am Haare ergriff— was er ruhig duldete— dann am Arme ihn hin zu Galate fuͤhrte — was er ruhig duldete— um ihn auf irgend eine ihm noch nicht klare Weiſe ganz zu entfernen, feſtzu⸗ halten, zu beſtrafen, zu unterdruͤcken— was er eben⸗ falls ruhig geduldet haben wuͤrde. Aber ſtatt Galate trafen ſie den Grafen Arthur— der ſeiner Tochter ſicher genug, den ſchweigenden, wie bezauberten und be⸗ zaubernden Juͤngling nur lange betrachtete, ihm mit dem Finger drohte, und ſchweigend auch, doch voll Sanftmuth entließ.
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